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Spielzeit 2011 | 2012

HIN&WEG – Kompakt

Termin

Samstag, 22.10.2011 | 19.30 Uhr

Spielort

Schloss

Kategorie

Beschreibung

Ab 8. Dezember 2012 bringt das Schlosstheater eine musikalische und poetische Reise der besonderen Art zur Wiederaufnahme. Ulrich Grebs Inszenierung „HIN&WEG“ verlässt die Weite der Theaterhalle und kommt nun im Schloss zur Aufführung – verdichtet, kompakt, unplugged. Die Schlossbühne wird zu einem Transitraum, in dem gesucht und gesehnt, gehofft und gebangt, gekommen und gegangen wird. Herr Schmidjes hat den Blues, Herr Durow Verspätung, Birgit und Lutz trennen sich, Cameron Ray randaliert und klaut Koffer, Shazor Mengal will heiraten, Ronnie wird vermisst – und so mancher wirkt verdächtig. Mit großer Spiellust probieren die Schauspielerinnen und Schauspieler des Schlosstheaters die Kunst des Abgangs. Eine humorvoll-melancholische Reise mit überirdischen Songs von Franz Schubert, Frank Zappa, Rio Reiser, Amy Winehouse, John Lennon, Ton Steine Scherben, Dalida, David Bowie, Gentleman und vielen anderen, – und allem voran in den Klangwelten des HIN&WEG Trios unter der musikalischen Leitung von Achim Tang.

Galerie

Fotograf/in: Christian Nielinger

Pressestimmen

„Hin & Weg – die Kunst des Abgangs“ hat Schlosstheater-Chef Ulrich Greb seine „musikalische Grenzüberschreitung“ genannt, und das ist eine fein komponierte Song-Revue in einer Flughafenkulisse. Als Autor und Regisseur hat Greb ein buntes Szenen-Konfetti zurechtgeschnitten. Hier prallen Business-Terroristen und Putzfrauen, gescheiterte Popsängerinnen und prügelfreudige Urlauber, zurückgebliebene Liebeshälften, Herzleid- und Krebsverdachtsfälle aufeinander.Die extrafeine Songauswahl reicht von Peter, Paul & Marys „Leaving on a Jetplane“ über Rio Reisers „Junge am Fluss“ und Zappas „Broken hearts are for Assholes“ bis zu Gentlemans „Dem Gone“ und „Back to Black“ von Amy Winehouse. Vier Jahrzehnte Pop also, sinnträchtig gemischt.
(Jens Dirksen, NRZ)

Das Publikum erlebt eine kurzweilige und humorvolle Inszenierung, in der es um mehr als nur Abflüge geht. Gleichzeitig lernt es eine andere Facette des Theaters kennen. Greb, der einmal mehr den Grenzgang wagt, erzählt die Geschichten nicht nur szenisch, sondern auch musikalisch. In Achim Tang, Improviser in Residence, hat der Regisseur einen kongenialen Partner gefunden, der nicht nur die Songs arrangiert und mit den Schauspielern einstudiert hatte, sondern während der Aufführung mit Drummer Simon Camatta und Pianist Philip Zoubeck für eine wunderbare musikalische Dramatik sorgt. Regisseur Greb schafft dazu eine Atmosphäre voller Melancholie, wie sie jedem Abschied innewohnt. Schon bald wähnt man sich mitten in einem Traum, in dem alles möglich scheint. Menschen, die den Mond vom Himmel holen oder Wände hochklettern, um dort im Scheinwerferlicht die Schwerkraft außer Kraft zu setzen.
(Anja Katzke, RP)