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Elisabeth Strauß wurde in Saarbrücken geboren. Sie studierte Modedesign an der Fachhochschule für Mode in Düsseldorf und arbeitete von 1984 bis 1991 als Kostümbildassistentin am Theater an der Ruhr in Mühlheim. Seit 1987 ist sie als freischaffende Kostümbildnerin tätig und arbeitete u.a. am Saarländischen Staatstheater, Theater an der Ruhr, Theater Oberhausen, Schauspiel Essen, Schauspiel Dortmund, Freiburger Theater, Schauspielhaus Düsseldorf, Staatstheater Mainz. Mit Ulrich Greb realisierte sie seit 1991 zahlreiche Theaterprojekte an Außenspielorten und ortspezifischen Plätzen vor allem im Ruhrgebiet.

Neben ihrer Tätigkeiten am Theater nahm sie 1995 an dem Videoprojekt ‚Missing Dimension’ in Düsseldorf teil. Für die Ausstellung ‚Betrifft: „Aktion 3“- Deutsche verwerten jüdische Nachbarn“, Dokumente zur Arisierung’ erarbeitete sie 1998 die Ausstellungskonzeption und Organisation im Stadtmuseum in Düsseldorf. Elisabeth Strauß übernahm im Rahmen der ENTRY 2006 die künstlerische Leitung für die Modeperformance „Second Skin“ in der Zeche Zollverein in Essen für die Kuratorin Ellen Lupton vom Cooper-Hewitt, National Design Museum N.Y.

Seit Beginn der Spielzeit 2003/2004 arbeitet sie am Schlosstheater Moers als Kostümbildnerin und konzeptionelle Mitarbeiterin in der Theaterleitung.