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Spielzeit 2022 | 2023

RUF DER WILDNIS von Soeren Voima nach Jack London

Termin

Samstag, 07.01.2023 | 19.30 Uhr

Spieldauer

ca. 01:30 Std.

Spielort

Pulverhaus

Preis

19,50 € pro Person
erm. 7 € pro Person

Kategorie

Beschreibung

Beginn des Goldrauschs in Alaska. Buck fristet sein Leben als Schlitten- und Lastentier. Zwischen Ehrgeiz, zum Leithund aufzusteigen, Erschöpfungszuständen und Todeskämpfen im ewigen Eis pendelnd, mutiert er langsam aber sicher zum Raubtier, das keine Skrupel mehr kennt – weder sich selbst noch anderen gegenüber. Jack Londons Abenteuerroman „Ruf der Wildnis“ ist ähnlich bekannt wie „Huckleberry Finn“ und „Tom Sawyer“. Soeren Voima hat „Ruf der Wildnis“ für die Bühne adaptiert und damit einen ebenso poetischen wie brutalen Text abseits von Abenteuerromantik und Naturverklärung darüber geschrieben, was mit dem Einzelnen passiert, wenn er zum Kampf ums Überleben gezwungen ist. Eine Fallstudie des Menschen im Raubtierkapitalismus, ein Zeugnis einer ungewollt in Gang gesetzten und kaum zu stoppenden Metamorphose. Oder auch: Die Beschreibung der Sehnsucht der Erschöpften nach dem Schlaf, anstelle des Kampfes…

Galerie

Fotograf/in: Jakob Studnar

Pressestimmen

„Am Donnerstag, erlebte das Theaterstück „Ruf der Wildnis“ über den zum Raubtier mutierten Hund namens Buck sowie als Gleichnis zum Turbokapitalismus von heute eine grandiose Premiere im Pulverhaus des Schlosstheaters. Unter der Erstregie von STM-Dramaturgin Viola Köster spielen mit Roman Mucha und Matthias Heße zwei „hundsgemein“ agierende, ausdrucksstarke und detailbetonende Schauspieler. Voll besetzt war die Premiere im Pulverhaus. Schauspieler und Zuschauer sind nahestmöglich beieinander und mittendrin im Geschehen. Einen langanhaltenden Schlussapplaus spendete zurecht das Publikum“ (Olaf Reifegerste, Rheinische Post)
„Die beiden großartigen Darsteller, die das gesamte Personarium des Romans (in der Dramatisierung von Soeren Voima) verkörpern, erstarren in Angriffshaltung, belauern sich, fletschen die Zähne, winseln, wüten, tanzen auch schon mal zu Kurt Weills „Alabama Song“, und mit jedem Bild, mit jedem Fortschreiten der Geschichte wird klarer: Erzählt wird keine hübsche Sozialfabel, dieses Stück ist eine knallharte Parabel auf die im Verborgenen schlummernde Raubtiermentalität des Menschen.“ (Wolfgang Platzeck, WAZ/NRZ)