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Spielzeit 2021 2022

Der Bär, der nicht da war von Oren Lavie

Termin

Sonntag, 05.12.2021 | 15.00 Uhr

Spieldauer

ca. 01:30 Std.

Preis

10 € pro Person
erm. 7 € pro Person

Kategorie

Beschreibung

Ein Juckreiz kratzt sich an einem Baum und wird zu einem Bären. Kurz darauf wächst ein wundersamer Wald um ihn herum, und er macht sich auf den Weg, um herauszufinden, wer er ist. Auf seiner Reise begegnen ihm andere: Ein bequemes Bergrind etwa, ein pingeliger Pinguin und ein träges Schildkröten-Taxi, die einen jeweils ganz eigenen Blick auf die Welt und die Dinge haben. Und so kommt der Bär durch Begegnungen und auf Umwegen allmählich sich selbst auf die Spur.

„Der Bär, der nicht da war“ ist eine zauberhafte Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität. Voller Leichtigkeit und Lebenslust schafft der Bär es, kleine und große Mitreisende tief zu berühren.

Der israelische Autor Oren Lavie ist außerdem Regisseur, Musiker und Komponist. „Der Bär, der nicht da war“ ist sein erstes Kinderbuch. Es wurde in über 20 Sprachen übersetzt und an ebenso vielen Theatern europa- und weltweit aufgeführt.

Andreas Mihan schreibt als Autor ebenfalls Texte für Kinder, die er oftmals selber auf phantasievolle und verspielte Weise auf die Bühne bringt. „Der Bär, der nicht da war“ ist seine erste Regiearbeit am Schlosstheater Moers und sollte eigentlich schon im letzten Jahr Premiere feiern. Durch die Corona-Pandemie wurde die Produktion auf die aktuelle Spielzeit verschoben.

Galerie

Fotograf/in: Jakob Studnar

Pressestimmen

Der Bär stieg aus dem Bühnenboden im pinken Plüschfell empor und wusste nicht, ob er der erste oder letzte Bär ist. Auf der Suche nach sich selbst flitzte er umher und begab sich in den Wunderwald, kurzerhand von den Schauspielern aus holzigen Kleiderständern aufgebaut – ganz so, wie die Kids es Zuhause machen können. Auf seinem Weg begegnete der Bär pingeligen Pinguinen, einem Salamander, gespielt von Emily Klinge, der ihn zum Brüllen provozierte, und einer singenden Kuh: „Bin ich ich oder bin ich du? Völlig egal, ich bin die Blues-Kuh.“ Immer wieder handelten die Schauspieler auf lustige wie philosophisch grandiose Weise ihre Rollen aus. Und: Die Kinder lernten, dass ein Bär auch eine Bärin sein kann und nicht immer bärenstark sein muss. Ob der Bär am Ende wirklich laut brüllt und herausfindet, wer er ist, warum Klobürsten blühen und Schildkröten Rollbretter brauchen, sei hier nicht verraten. Selbst Erleben ist empfohlen.

(Larissa Wettels, NRZ)