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Auf einem amerikanischen College-Campus, eigentlich aber auf einem privaten Schlachtfeld, spielt die Handlung von Edward Albees bekanntestem Stück. Martha und George, ein Akademikerpaar, kehren nachts von einer Feier heim. Es wird viel getrunken, die Stimmung flirrt, erste Bösartigkeiten werden ausgetauscht. Doch erst als die Gäste, der junge Biologie-Professor Nick mit seiner Frau, dazu stoßen, kann die Show wirklich beginnen: Ein klaustrophobisches Kinderspiel um Macht – ein nächtlicher Kleinkrieg voller Demütigungen, Provokationen, enthüllter Lüste und bloßgestelltem Versagen.

Albees moderner Klassiker ist eine böse Zimmerschlacht, der mächtige Urtyp des modernen Ehedramas. Zwei Familien kreisen um die Frage: Wieviel verlogene Wahrheit und wahre Lüge verträgt ein Leben? Was bleibt, wenn plötzlich die existentielle Lebenslüge auffliegt?

„Was wir erleben in Moers, ist nicht weniger als ein Schauspieler-Fest. Das Ensemble gibt bei aller Aufgedrehtheit ihren Figuren individuelle, psychologisch fundierte Charaktere. Kaputt sind sie alle, und wie das nach und nach aufgedeckt wird, ist ein Meisterwerk – von Albee, aber auch von Preuss und seinem Team.“ (Theater Pur)

Hier der „Wer hat Angst vor Virginia Woolf“-Programmfolder zum Download.

Inszenierung und Ausstattung Philipp Preuss | Dramaturgie Sabrina Bohl | Regieassistenz Stefan Eberle

Mit Patrick Dollas, Marieke Kregel, Katja Stockhausen, Frank Wickermann