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Als zu Beginn der 1970er Jahren das Wallzentrum in Moers gebaut wurde, entstanden zahlreiche ähnliche Projekte, z.B. das Ihme Zentrum in Hannover. Diese Riesen am Stadtrand waren Ausdruck einer Utopie ihrer Zeit. Hier gab es die Möglichkeit, den veralteten und oft nur mäßig sanierten Häusern der Innenstädte zu entkommen. Zudem wohnte oder arbeitete man in einem Aushängeschild der Stadt. 

Doch was damals zukunftsverheißend schien, wird heute zum Problem. Die Ehrlichkeit der Konstruktion aus Beton hat ihren Reiz verloren und Gebäude, die als Maschine gedacht waren, funktionieren nicht mehr. Die nahegelegenen Innenstädte sind mittlerweile saniert und attraktiv. Sie sind heute die erste Wahl des Handels und der Gastronomie. In der Folge verwaisten die Gewerbeflächen der Zentren. Verfall, Verwahrlosung und Teilruinen zwingen zum Nachdenken darüber, wie die Zukunft dieser Großbauten aussehen könnten.

Im Café Z diskutieren wir mit dem Beigeordneten der Stadt Moers, Thorsten Kamp und dem Ökonom und Politikwissenschaftler Constantin Alexander.

Gesprächsführung: Prof. Nicolas Beucker

Diskurspartner: Thorsten Kamp (Beigeordneter Stadt Moers), Constantin Alexander (Berater für nachhaltige Stadtentwicklung)

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei.