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Raus aus der Filterblase und rein in aktuelle Debatten und Diskussionen. Das politische Gesprächsformat reagiert auf Themen, die brennen, und lädt in unregelmäßigen Abständen zum Austausch mit Gästen aus unterschiedlichen Bereichen ins Studio ein.

In der dritten Ausgabe sprechen wir √ľber ‚ÄěModern Monetary Theory‚Äú. Diese relativ junge Str√∂mung der √Ėkonomie wird in den USA hitzig diskutiert, seit sich einflussreiche Politiker*innen darauf beziehen ‚Äď namentlich Bernie Sanders und Alexandria Ocasio-Cortez. Auch in Europa schl√§gt die Theorie immer h√∂here Wellen. Das ist nicht √ľberraschend, denn ihre Thesen sind bahnbrechend. Wie kann die Energiewende finanziert werden? W√§re ein bedingungsloses Grundeinkommen oder eine staatliche Jobgarantie finanzierbar? Wieviel Geld kann f√ľr die Integration von Gefl√ľchteten zur Verf√ľgung gestellt werden? Wenn Modern Monetary Theory recht hat, k√∂nnte f√ľr all das genug Geld da sein. Denn ein Staat, der seine eigene W√§hrung ausgibt, kann gar nicht pleitegehen. Unser aller Leben k√∂nnte sehr anders aussehen, wenn die Politik das beherzigen w√ľrde. Die Theorie stellt dabei radikal in Frage, was man √ľber mindestens hundert Jahre unter Geld, Banken und Steuern verstanden hat.

Zu Gast wird Dr. Dirk Ehnts sein, der einer der profiliertesten Vertreter dieses Forschungsansatzes in Deutschland ist. Mit ihm werden wir √ľber die zentralen Thesen und Forschungsergebnisse der Modern Monetary Theory, ihre politischen Implikationen aber auch ihre Attraktivit√§t f√ľr Verschw√∂rungstheoretiker*innen sprechen.

Eintritt frei!