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Lachst du oder weinst du? Lachst du oder weinst du?

Paris, Brüssel, Toulouse, Moskau, London, Madrid: europäische Städte und in den letzten zehn Jahren Ziele terroristischer Anschläge. Attentate, die dafür gesorgt haben, dass die Allgegenwart des weltweiten Terrors längst ein Teil unseres Bewusstseins, unserer Realität, unserer Albträume und Paranoia geworden ist.

Juli 2005: Vier Selbstmordattentäter sprengen in London mehrere U-Bahn-Wagen und einen Bus in die Luft, nur einen Tag nach der euphorischen Freude über die gelungene Olympiabewerbung. Nicht die Unfassbarkeit des tödlichen Anschlags wird in Simon Stephens Pornographie beschrieben, sondern die Menschen, die ganz normale, alltägliche Extremisten sind und von den seismischen Wellen der Katastrophe erfasst werden, die sie und die Stadt miteinander verbindet: Eine junge Mutter, die ihre Firma betrügt, weil ihr Chef sie schlecht behandelt. Ein Schüler, der seine Lehrerin bedroht. Eine Frau, die für einen Job mit ihrem Professor, ein Bruder, der mit seiner Schwester schläft. Und ein Mann, der in die Stadt fährt mit Sprengstoff im Rucksack.

Regie: Catherine Umbdenstock
Ausstattung: Elisabeth Weiß
Dramaturgie: Annika Stadler
Mit: Matthias Heße, Marissa Möller, Frank Wickermann