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Das Gespräch über Bäume ist wieder möglich. Ob Workshops im Waldbaden, Survival-Camps oder Spiegel-Bestseller über die Kommunikation zwischen Wurzelgeflecht und Blätterkrone – der deutsche Wald ist wieder populär. Doch so harmlos, wie es zunächst anmutet, ist dieses „neue Gespräch“ nicht. Als Symbol für Konstrukte wie Heimat, Nation und Potenz hat der deutsche Wald im Laufe der Geschichte eine ambivalente Karriere hingelegt. Doch wo verläuft die Grenze zwischen grünem und braunem Naturschutz? Auf welche Weise ähneln sich Argumente und Begrifflichkeiten? Und was verbindet Eichendorff mit Jünger, Wohlleben mit Höcke und die Gründungsväter von Bündnis 90/Die Grünen mit Reichsforstmeister Göring?

Mit: Patrick Dollas, Viola Köster, Roman Mucha
Einrichtung: Viola Köster

Am 5., 12. und 25. November | Studio

Hinweis: Bei allen Veranstaltungen besteht aufgrund der aktuellen Corona-Situation für das Publikum die Pflicht, über die gesamte Dauer der Aufführung eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Unser Ensemble spielt mit Face-Shields. Wir bitten um Verständnis.