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Mein Leben gähnt mich an wie ein großer, weißer Bogen Papier, den ich vollschreiben soll, aber ich bringe keinen Buchstaben heraus.

Der 22-jährige Revolutionär Georg Büchner schreibt 1836 ein höchst ambivalentes Lustspiel: Prinz Leonce krankt am Leben und weiß nichts mit sich anzufangen. Daran kann auch Valerio nichts ändern, auch wenn der seine innere Leere noch geschickter mit Wortspielen und Kalauern verstecken kann. Jetzt soll der Prinz auf auf väterlich-autoritären Wunsch hin auch noch eine Prinzessin namens Lena heiraten. Höchste Zeit also, die engen Grenzen zu verlassen und sich auf die Flucht ins italienische Arkadien zu Melonen und Zitronen zu begeben. Dort treffen sie auf eben jene Prinzessin Lena, die mit ihrerer Vertrauten ebenfalls auf der Flucht ist. Doch steht am Ende wirklich ein Happy-End? „Gehen Sie jetzt nach Hause, denn morgen fangen wir in aller Ruhe den Spaß noch einmal von vorne an“- die Mühle der Repräsentation lässt sich nicht ohne weiteres stoppen.

Regie und Textfassung: Björn Gabriel
Ausstattung: Stefanie Dellmann
Video: Anna Marienfeld, Björn Nienhuys, Tilman Oesterreich

Mit:

Elder Statesman: Frank Wickermann
Leonce: Matthias Heße
Valerio: Patrick Dollas
Lena: Marissa Möller
Valeria: Magdalene Artelt