//

VERGRÖSSERN: STRG [+] / STRG [-]

kalender

Lebens-Glück und den Tod verdrängen. Angst vorm Sterben und Angst vor dem Leben. Ein allgemeines und ganz individuelles Phänomen der menschlichen Existenz: Sterben. Sterben – der vielleicht persönlichste Moment eines Menschen, seine letzte und ureigene Erfahrung. Wie steht es mit unserem persönlichen „überGehen“? Mit unserem Verhältnis zu dieser anderen Welt, dem Tod? Mit einem Leben, das mit und gegen den Tod gelebt werden will?
In einem persönlichen Dialog wollen diese Fragen zwei Menschen erforschen, die aus ganz unterschiedlichen Welten kommen:
Schwester Mediatrix Nies (Jg. 1942) ist die ehemalige Generaloberin der Franziskanerinnen Olpe und Gründerin der Hospizbewegung in Langenfeld. In Olpe wurde von der „Gemeinnützigen Gesellschaft der Franziskanerinnen“ 1995 das erste Kinderhospiz eingerichtet und zehn Jahre später durch ein Jugendhospiz ergänzt. „Sterbenskranke können uns lehren zu leben“, ist Schwester Mediatrix Nies überzeugt.
Klaus Bremen (Jg. 1951) war bis Ende 2011 tätig in der Geschäftsleitung des „weltlichen“ Paritätischen Wohlfahrtsverbandes in NRW und ist jetzt selbständiger Personalberater und Publizist. In Moers ist er u.a. bekannt als Ideengeber der Kampagne „Erinnern, Vergessen: Kunststücke Demenz“.