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Meike Schneider ist 20. Sie fühlt sich erschöpft und ist blass. Als sie beim Zähneputzen umkippt, holt ihre Mitbewohnerin den Notarzt. Im Krankenhaus wird klar: Es ist Leukämie. Warum sie, warum jetzt? Die Theologiestudentin glaubt nicht, dass Gott die Menschen durch Leid erziehen will. Sie liebt diese Welt und das Leben – und sie kämpft um dieses Leben. Nach anderthalb Jahren Chemotherapie bricht der Krebs erneut aus. Ein Knochenmarksspender wird gefunden. Alles sieht gut aus. Kurz nach Weihnachten 2004 erneut ein Rückfall. Einen Monat später stirbt Meike Schneider.

„Ich will mein Leben tanzen“ ist das Tagebuch einer jungen Frau, die leben, lieben, ausgehen, gut aussehen, essen, helfen, denken, reden, feiern will – und den Kampf gegen den Krebs verliert. Meike Schneider lässt uns in ihren Rundmails und Notizen Teil haben an ihrem Kampf mit der Krankheit, ihren Fragen an Gott und ans Leben – und ihren Freuden. Dabei hat sie Texte hinterlassen, die zugleich traurig – und voller Lebensbejahung und Hoffnung sind.

Anne und Nikolaus Schneider formulieren in „Wenn das Leid, das wir tragen, den Weg uns weist“ ihr Ringen mit Gott nach dem Tod ihrer Tochter – und entwickeln aus der Trauer heraus eine Hoffnung, die über das Weltliche hinausgeht.

Marieke Kregel, Patrick Dollas und Kinga Prytula lesen aus den beiden BĂĽchern.

Szenische Einrichtung: Roger Vontobel
Musik: Achim Tang
Dramaturgie: Sabrina Bohl