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Die Krankheit, die Möglichkeit des Sterbens von Kindern, ist ein oftmals verdrängtes Thema, bei dem sich besonders drastisch Fragen nach dem Warum und Wozu von Leben und Tod stellen. Zugleich scheinen Kinder anders mit der Bedrohung ihres Lebens umgehen zu können, als Erwachsene es zumeist tun und entwickeln oftmals gerade dadurch Kraft, weiter zu leben.

Barbara Wachendorff, die für ihre Projekte auf der Grenze zwischen Theater und sozialer Wirklichkeit bekannt ist, hat zusammen mit jungen Menschen, die als Kinder oder Jugendliche lebensbedrohlich erkrankt waren oder es noch sind, ein Theaterstück entwickelt. Im Vordergrund stehen keine Leidensgeschichten, sondern das, was wir von den Kindern und Jugendlichen, die sich schon viel zu früh mit Leben und Überleben auseinander setzen mussten, für Botschaften erfahren können.

Die Ensemblemitglieder Katja Stockhausen und Matthias HeĂźe spielen das StĂĽck zusammen mit ehemals schwerkranken und gesunden jungen Menschen.

Die Interviews und Recherchen für „Elefant im Raum“ wurden u.a. unterstützt von:
Klinik für Kinder-Onkologie des Universitätsklinikum Düsseldorf, Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin der Helios Kliniken Krefeld, Kinderhospiz Regenbogenland Düsseldorf, Waldpiraten-Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung, OMEGA – mit dem Sterben leben e.V., Element 3 – Verein zur Förderung der Jugendkultur e.V., Deutscher Kinderhospizverein Olpe, Ökumenischer Kinderhospizdienst Mannheim, Geschwisterbetreuung „Kinderplanet“ des Universitätsklinikums Heidelberg, Katholische Seelsorge des Universitätsklinikums Heidelberg, Zentrum für psychosoziale Medizin – Psychosomatik des Universitätsklinikums Heidelberg, Psychosoziale Arbeitsgemeinschaft in der Gesellschaft für Pädiatrische Onkologie und Hämatologie (PSAPOH), Elternhilfe für das krebskranke Kind Göttingen e.V..



Inszenierung Barbara Wachendorff | BĂĽhne und KostĂĽme Christoph Rasche | Dramaturgie Felix Mannheim | Regieassistenz Nicole Nikutowski

Mit Matthias Heße, Katja Stockhausen, mit Janise Ebbertz, Lisa Gräf, Moritz Müller, Marcel Wald, sowie mit weiteren jungen Menschen per Video

Die Inszenierung ist Teil der Projektreihe ĂĽberGehen der Spielzeit 2011 | 2012.