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Erst sterben die Ratten, dann die Menschen. Das Bakterium Yersinia pestisinfiziert nach und nach eine ganze Stadt. In seinem 1942-46 entstandenen Roman Die Pest beschreibtAlbert Camus den Ausbruch einer Epidemie in der algerischen Hafenstadt Oran und beobachtet mit wissenschaftlicher N├╝chternheit die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Wie in einer Versuchsanordnung stellt Camus unterschiedliche Figuren und Strategien im Kampf gegen die Krankheit neben- und gegeneinander: Vom Fatalismus ├╝ber Hedonismus bis zum Widerstand, von der pers├Ânlichen und ideologischen Instrumentalisierung bis zum flammenden humanistischen Pl├Ądoyer. Auch aus heutiger Perspektive wirft der Stoff Fragen auf: Befinden wir uns innerhalb oder au├čerhalb der Krisenregion? Wer sind die Infizierten? Und wieviel Solidarit├Ąt wollen wir uns leisten?

Die Pest ist eine erste Zusammenarbeit mit dem Puppenspieler Joost van den Branden und dem Improviser in Residence 2019, Emilio Gordoa.

Inszenierung: Ulrich Greb
B├╝hne und Kost├╝me: Birgit Angele
Dramaturgie: Viola K├Âster
Sounds: Emilio Gordoa
Coaching Puppenspiel: Joost van den Branden

Eine Kooperation mit dem moers festival.