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Erst sterben die Ratten, dann die Menschen. Das Bakterium Yersinia pestisinfiziert nach und nach eine ganze Stadt. In seinem 1942-46 entstandenen Roman Die Pest beschreibt Albert Camus den Ausbruch einer Epidemie in der algerischen Hafenstadt Oran und beobachtet mit wissenschaftlicher N├╝chternheit die Auswirkungen auf das gesellschaftliche Leben. Wie in einer Versuchsanordnung stellt Camus unterschiedliche Figuren und Strategien im Kampf gegen die Krankheit neben- und gegeneinander: Vom Fatalismus ├╝ber Hedonismus bis zum Widerstand, von der pers├Ânlichen und ideologischen Instrumentalisierung bis zum flammenden humanistischen Pl├Ądoyer. Auch aus heutiger Perspektive wirft der Stoff Fragen auf: Befinden wir uns innerhalb oder au├čerhalb der Krisenregion? Wer sind die Infizierten? Und wieviel Solidarit├Ąt wollen wir uns leisten?

Die Pest ist eine erste Zusammenarbeit mit dem Puppenspieler Joost van den Branden und dem Improviser in Residence 2019, Emilio Gordoa.

Mit Patrick Dollas, Lena Entezami, Matthias He├če, Roman Mucha, Elisa Reining und Frank Wickermann
Inszenierung: Ulrich Greb
B├╝hne und Kost├╝me: Birgit Angele
Dramaturgie: Viola K├Âster
Sounds: Emilio Gordoa
Coaching Puppenspiel: Joost van den Branden

Eine Kooperation mit dem moers festival.