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Der Video-Mitschnitt von „Die Mutter aller Fragen oder 25 Rollen, die eine Frau niemals spielen sollte“ läuft im Online-Programm von Nachtkritik.

Auf www.nachtkritik.de ist das Video am 3.4.2020 von 18 – 18 Uhr (am Folgetag) zum individuellen Anschauen verfügbar.

Zum Stück:

Was haben Ophelia, Julia, Louise, Marie, Gretchen, Käthchen, Lulu und Judith gemeinsam? Sie alle opfern sich seit Jahrhunderten für die Liebe und sterben vor unser aller Augen beeindruckende Bühnentode. Sie stammen aus Welten, die von männlichen Autoren entworfen wurden, ihr Handlungsspielraum wird von männlicher Macht bestimmt. Noch immer dominieren die Klassiker die Spielpläne der Theater, noch immer herrscht auch dort strukturelle Ungleichheit der Geschlechter. Höchste Zeit, genauer nachzufragen. Wie ist es, in jeder Vorstellung
zu sterben, während der männliche Kollege wieder vorne an der Rampe steht und spricht? Was macht eine gute Hauptrolle aus? Und wie genau stirbt eigentlich Lady Macbeth? Ui. Denken Sie jetzt vielleicht. Ist das jetzt so ein FRAUENstück? Ja. Und nein. Die Mutter aller Fragen ruft die Frauenfi guren der Theatergeschichte zusammen, denn gemeinsam sind sie stärker. Drei Schauspieler*innen loten die Grenzen zwischen Anti-Kanon, Interview, Verhör und grotesker Quizshow aus und rücken dabei Fragen von Rollenklischees und Zuschreibungen ins Licht.

Mit Lena Entezami, Matthias Heße und Elisa Reining
Text und Regie: Susanne Zaun
Bühne und Kostüm: Mari-Liis Tigasson
Dramaturgie: Larissa Bischoff
Regieassistenz: Kristina Zalesskaya