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In den vorigen zwei Spielzeiten vom Publikum gefeiert und beim NRW Theatertreffen 2012 mit zwei Preisen ausgezeichnet – die Erfolgsinszenierung steht weiter auf dem Spielplan. Wir spielen für Sie noch einmal in Moers, danach ist die Inszenierung auf das Sommerblut Festival der Multipolarkultur nach Köln eingeladen.

Cléante liebt Mariane – aber kann sich nicht offenbaren, weil er Angst hat, dass der Vater dann den Geldhahn zudreht. Elise liebt Valère – heimlich, ebenfalls aus Angst vor Papas Geiz. Und der selbst wird fast wahnsinnig vor Panik, jemand könnte seinen Schatz finden. Alle im Hause Harpagon leiden unter der krankhaften Sparsamkeit, dem rein der Gewinnmaximierung verpflichteten Denken des Alten. Sie schaffen es nie, sich unabhängig zu machen, beschneiden ihre Gefühle, vergessen zu leben. Aber wer ist Harpagon?

„Der Geizige“ ist eine Komödie der Liebe und der Missverständnisse und zugleich ein bitter-komisches Lehrstück über die zersetzende Kraft des Geldes, geschrieben 1668 von dem großen französischen Theaterdichter Jean Baptiste Molière. Philipp Preuss, der in den vergangenen Jahren unter anderem am Deutschen Theater Berlin, Schauspiel Frankfurt und Schauspiel Dortmund inszenierte, geht den Fragen nach, wer uns in der Abhängigkeit hält, wer immer wieder die Gedanken in Richtung Geld steuert. Und ob wir es vielleicht am Ende alle zusammen sind – gemeinsam geizig?

Hier finden Sie den Geizigen-Programmfolder zum Download.

Inszenierung & Ausstattung Philipp Preuss | Dramaturgie Felix Mannheim | Regieassistenz Nicole Nikutowski

Regisseur/Harpagon: Frank Wickermann
Cléanthe: Matthias Heße
Elise: Marieke Kregel
Valère/Jacques: Patrick Dollas
Marianne/Frosine: Katja Stockhausen