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Ein Juckreiz kratzt sich an einem Baum und wird zu einem Bären. Ein wundersamer Wald wächst um den Bären und er begibt sich auf den Weg, um herauszufinden, wer er ist. Auf seiner Reise begegnen ihm andere: Ein bequemes Bergrind etwa, ein saumseliger Salamander und ein träges Schildkröten-Taxi. Die neuen Freunde bringen ihn weiter in Richtung „geradeaus“ und der Bär folgt ihren Worten tiefer in den Wald hinein, bis er an eine Hütte kommt, die sein Zuhause ist. „Ich hatte doch gleich das Gefühl, dass ich ich bin.“, sagt der Bär zu sich und tritt ein. „Der Bär, der nicht da war“ ist eine zauberhafte Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität, die Freude über Blumen am Wegesrand und den Mut, sich dafür auf eine Reise mit offenem Ausgang zu begeben. Der israelische Autor Oren Lavie ist außerdem Regisseur, Musiker und Komponist. Andreas Mihan schreibt als Autor ebenfalls Texte für Kinder und inszeniert zum ersten Mal am Schlosstheater Moers.

Mit Matthias Heße, Emily Klinge, Elisa Reining

Inszenierung Andreas Mihan
Bühne&Kostüm Friederike Schmidt-Colinet
Sound Peter Breitenbach
Dramaturgie Viola Köster
Regieassistenz Kilian Seeger