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Ein Juckreiz kratzt sich an einem Baum und wird zu einem Bären. Ein wundersamer Wald wächst um den Bären und er begibt sich auf den Weg, um herauszufinden, wer er ist. Auf seinem Weg durch den Wald begegnen ihm andere: Ein bequemes Bergrind etwa, ein saumseliger Salamander und ein träges Schildkröten-Taxi. Die neuen Freunde bringen ihn weiter in Richtung „geradeaus“ und der Bär folgt ihren Worten tiefer in den Wald hinein, bis er an eine Hütte kommt, die sein Zuhause ist. „Ich hatte doch gleich das Gefühl, dass ich ich bin.“, sagt der Bär zu sich und tritt ein.
Der Bär, der nicht da war, ist eine zauberhafte Geschichte über die Suche nach der eigenen Identität, die Freude über Blumen am Wegesrand und den Mut, sich dafür auf eine Reise mit offenem Ausgang zu begeben. Voller Leichtigkeit und Lebenslust schafft der Bär es, kleine und große Mitreisende tief zu berühren.
Der israelische Autor Oren Lavie ist außerdem Regisseur, Musiker und Komponist. Der Bär, der nicht da war ist sein erstes Kinderbuch. Es wurde in über 20 Sprachen übersetzt und an ebenso vielen Theatern europa- und weltweit aufgeführt.
Andreas Mihan schreibt als Autor ebenfalls Texte für Kinder, die er oftmals selber auf phantasievolle und verspielte Weise auf die Bühne bringt. Der Bär, der nicht da war ist seine erste Regiearbeit am Schlosstheater Moers.

Mit: Matthias Heße, Emily Klinge, Elisa Reining
Inszenierung: Andreas Mihan
Bühne und Kostüme: Friederike Schmidt-Colinet
Sound: Peter Breitenbach

Premiere: 29. November 2020