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Viola studierte zunächst Politikwissenschaften, bevor sie sich auf die Leidenschaft zum Theater besann. Schuld daran waren erste Berufserfahrungen in der Realpolitik auf der einen und eigene Theaterprojekte in Berliner Kellerkneipen auf der anderen Seite. Daraufhin hing sie einen Master in Dramaturgie ans Diplom und verschwand im Bühnenraum. Sie schrieb ihre Abschlussarbeit über das Verhältnis von Sozial- und Theatermasken und beschäftigte sich mit physischem Theater und Stückentwicklungen auf der Basis von Körpersprache und Improvisation. Als Dramaturgieassistentin sammelte sie am Maxim Gorki, bei den Schillertagen am Theater Mannheim und beim New Hamburg Festival vom Deutschen Schauspielhaus Hamburg Erfahrungen, bevor sie 2016/2017 als Dramaturgin ans Deutschen Theater Göttingen wechselte. Dort arbeitete sie unter anderem mit den RegisseurInnen Lucia Bihler und Dominik Günther zusammen, entwickelte das Diskursformat WORTWECHSEL und szenische Lesungen, die an verschiedenen Orten der Stadt zur Aufführung kamen. 2019 hatte ihre Performance Im Loop. Eine Choreographie der Mortifikation in der Vierten Welt Berlin Premiere.  Ab August 2019 ist Viola Dramaturgin am Schlosstheater Moers.