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Die Regisseurin Barbara Wachendorff entwickelt seit 1996 Rechercheprojekte zusammen mit ExpertInnen aus bestimmten Lebensgruppen. Im Schlosstheater Moers sind seit 2003 vier Arbeiten entstanden. FĂĽr ihr Projekt „Ich muss gucken, ob ich da bin“ mit demenziell veränderten Menschen wurde sie 2006 fĂĽr den Theaterpreis „Der Faust“ nominiert. Ihre Inszenierung „Elefant im Raum“ mit und ĂĽber lebensbedrohlich erkrankte Jugendliche wurde 2011 mit dem Faktor Kunst Preis fĂĽr partizipatorische Projekte der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft ausgezeichnet. 2012 ist ihre Inszenierung „Anderland“, eine gemeinsame Produktion mit dem Kölner „Sommerblut – Festival der Multipolarkultur“, mit dem 1. Preis des Kölner Innovationspreises fĂĽr Behindertenpolitik (KIB) ausgezeichnet worden.

Barbara Wachendorff beschäftigt sich in ihren Arbeiten häufig mit Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen. Seien es Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen, Hochbetagte, Demente, Langzeitarbeitslose, schwer erziehbare Jugendliche oder kurdische Kinder in Diyabakir. Immer gelingt es ihr, zusammen mit den beteiligten Menschen einen Bühnenraum entstehen zu lassen, der ihre Geschichten und Themen in den öffentlichen Diskurs bringt.

 Homepage von Barbara Wachendorff