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Nach den Sommerferien verk√ľndet Pierre Anthon seine Erkenntnis: “Nichts bedeutet irgendwas, deshalb lohnt es sich nicht, irgendwas zu tun.” Er verl√§sst mitten im Unterricht die Klasse 7 A, zieht sich auf einen hohen Ast im Pflaumenbaum zur√ľck und traktiert seine Schulkameraden von da an abwechselnd mit reifen Pflaumen und Einsichten in die v√∂llige Sinnlosigkeit der menschlichen Existenz. Die Klasse ist sich schnell einig, dass sie Pierre Anthon etwas entgegensetzen muss und beginnt, pers√∂nliche Gegenst√§nde zusammenzutragen und so einen Berg aus Bedeutung aufzuh√§ufen. Die Mitsch√ľler werden zu einer eingeschworenen Gemeinschaft, die sich mit zunehmendem Fanatismus ihrer Mission widmet. Als ihr monstr√∂ser Plan, der immer drastischere Opfer verlangt, auffliegt, kommt es zu einem Medienrummel und einer landesweiten Diskussion um Sinn und Unsinn ihres Tuns. Nur Pierre Anthon bleibt von alldem unbeeindruckt – und die Klasse r√§cht sich an ihm …
Janne Tellers Parabel schildert r√ľckblickend die Ereignisse dieses Schuljahres, das alle Beteiligten f√ľr immer ver√§ndern wird¬†‚Äď und erz√§hlt vom Erwachsenwerden, Erziehung und letztlich nicht weniger als dem Sinn des Lebens.

‚ÄěTheaterp√§dagoge Holger Runge l√§sst in dieser Inszenierung die Schauspieler sich ganz auf die Idee konzentrieren. Die danken es mit √ľberzeugender, dichter und fokussierter Aktion, die sich weit √ľber Sch√ľlertheater-Niveau pr√§sentiert. Ein eindrucksvoller Theaterabend, der bei jungen¬†Zuschauern sicher f√ľr viel Diskussionsstoff sorgen wird.‚Äú (NRZ)

Eine Produktion des Jungen STM, mit Spielern des Jungen STM, gefördert von:

Inszenierung Holger Runge

Mit Phillip Balters, Hannah Dijksma, Helge Gebel, Kristina Känzler, Justin Nader, Jannis Otten, Maral Sedighi, Saskia Wagener, Jan Westerkamp