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5. Kapitel: Schiffbruch

„Wie macht man aus Katastrophen Kunst? Heutzutage ist das ein automatischer Prozess, Ein Atomkraftwerk explodiert? Innerhalb eines Jahres haben wir in London ein St├╝ck auf der B├╝hne. Ein Pr├Ąsident wird ermordet? Sie k├Ânnen das als Buch haben oder als verfilmtes Buch oder als verbuchten Film. Krieg? Schickt die Romanautoren r├╝ber. Eine schaurige Mordserie? H├Âret den Einmarsch der Dichter. Schlie├člich m├╝ssen wir sie begreifen, diese Katatrophe; um sie zu begreifen, m├╝ssen wir sie uns vorstellen k├Ânnen,  daher brauchen wir die K├╝nstler mit ihrer Vorstellungskraft…“

Am 2. Juli 1816 lief das Schiff Medusa auf ein Riff, am 28. August 1819 pr├Ąsentierte Th├ęodore G├ęricault das fertige Gem├Ąlde in Paris ÔÇô ein Abend ├╝ber Kunst und Katastrophe und die Frage, was der Holzwurm mit alledem schon wieder zu schaffen haben k├Ânnte.
 
Mit: Patrick Dollas, Matthias He├če, Annika Stadler
Konzeption und Einrichtung: Matthias He├če
 
Zehn in sich geschlossene Geschichten, die unterschiedlicher nicht sein k├Ânnten, f├╝gen sich in dem Roman des britischen Autors zu einem k├╝hnen Panorama der Menschheitsgeschichte: Vom Aufbruch zum Schiffbruch, von der Katastrophe in die Unendlichkeit. Bequemer, unterhaltsamer und origineller ist Weltgeschichte nicht zu haben. Das Ensemble des STM liest f├╝r sie jeden 1. Dienstag im Monat ein Kapitel, ├ťberraschungen und ├╝berraschende Perspektiven nicht ausgeschlossen!