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Theater

Die WESTWIND-Preise wurden verliehen!

Das 33. WESTWIND-Festival ist zu Ende gegangen und kann nach ĂŒber 70 Veranstaltungen vier Gruppen aus den zehn eingeladenen Inszenierungen aus NRW mit Preisen versehen aus Moers verabschieden:
Einer der drei Preise der WESTWIND-Jury, die mit jeweils 3333 Euro ausgestattet sind, geht an Agora Theater in Koproduktion mit den DĂŒrener Kulturbetrieben und dem TAK – Theater […]

Über den Tellerrand: WESTWIND-Debatte

Stefan Fischer-Fels (*1964 in Berlin), stellvertretender Vorsitzender der Assitej Deutschland und Vize-PrĂ€sident der internationalen Assitej, dem weltweiten Netzwerk der Theater fĂŒr junges Publikum bei der Eröffnung des WESTWIND-Festivals:
Liebe Freunde, liebe GĂ€ste!
Der freundliche Gastgeber haben mir aufgetragen, fĂŒr die Assitej zu sprechen, ich sei doch in Kapstadt auf dem Weltkongress gewesen, noch dazu mit einer deutsch-nigerianischen […]

Pressestimmen zu Sprung in der Platte

Weibliche GefĂŒhle zu Whisky aus Plastikbechern
SÀngerinnen singen und Schauspielerinnen schauspielern, so kennt man das. Doch es geht auch beides zusammen, wie die 27-jÀhrige Schlosstheaterschauspielerin Marissa Möller bei einem Chansonabend bewies.
Unter dem Titel „Sprung in der Platte“ prĂ€sentierte sie dort vor ausverkauftem Haus ein mit so viel schauspielerischer Vehemenz vorgetragenes Liederprogramm, dass das Publikum am Ende […]

Pressestimmen zu Hedda Gabler

„Es ist eine dĂŒstere Gemeinschaft, die auf der leeren BĂŒhne im Schloss Aufstellung nimmt und in Regungslosigkeit verharrt. Genauso dĂŒster wie der schwarze Vorhang, der die BĂŒhne komplett einrahmt. Es könnte auch eine Beerdigungsgesellschaft sein. Die erste Szene in Ulrich Grebs Inszenierung von Ibsens „Hedda Gabler“ nimmt fast das Ende vorweg, das sich doch erst noch […]

Pressestimmen zu „Wenn ich was anderes machen wĂŒrde, wĂŒrde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken“

„’Wenn ich was anderes machen wĂŒrde, wĂŒrde ich vielleicht nicht immer ans Geld denken‘ hieß ein ungewöhnliches StĂŒck der Berliner Autorin Felicia Zeller, das am Dienstag im Schlosstheater Premiere feierte. Ungewöhnlich nicht nur wegen des Themas und seiner sprachlichen Umsetzung, sondern vor allem wegen seiner Darsteller. Zehn Auszubildende der Sparkasse spielen darin Menschen unserer Zeit, […]

Pressestimmen zu Richard III.

„Klebrige, rote FlĂŒssigkeit lĂ€uft die schrĂ€ge BĂŒhne hinab. Sie riecht sĂŒĂŸlich, wie Fruchtsirup. Die Toten verschwinden in Ulrich Grebs Inszenierung von Shakespeares „Richard III.“ in einer riesigen Waschmaschine wie im Verbrennungsofen eines Krematoriums. Wenn der Waschgang einsetzt, fließt das Kunstblut. Köpfe fallen, einer zieht sich GedĂ€rme aus dem Körper. FrĂŒher nannte man diese Theaterform Grand […]

Pressestimmen zu „Biedermann und die Brandstifter“

„Ich bin gut – bis es knallt.
Die beiden Brandstifter tĂ€nzeln zur Musik vom ‚Rosaroten Panther‘ – ganz wie im Bekennervideo des NSU. Aber nicht nur das Haus ihres Gastgebers wird in Brand gesteckt, sondern Kolonnen von FlĂŒchtlingszelten gleich mit, die, ganz in Weiß, in Miniatur vor dem Kastell im Moerser Schlosspark aufgereiht stehen. Biedermann ist ein […]

FREQUENZEN I-IV ist gestartet

Am 4. Oktober haben die neue Reihe live performter szenisch-musikalischer Lesungen unter dem Titel Frequenzen I – V.  gestartet. Die Komponisten Kunsu Shim und Gerhard StĂ€bler liefern die Musik, das Ensemble des Schlosstheaters setzt die Themen in Szene.
„Frequenzen“ sind als physikalische GrĂ¶ĂŸe eine Einheit, die die HĂ€ufigkeit misst, mit der ein Ereignis eintritt. Sie stellen eine […]

FREIE RADIKALE- Die Spielzeit 2015/2016

Nachdem wir uns in der vergangenen Spielzeit intensiv mit dem Spannungsfeld von Sicherheit und Freiheit auseinander gesetzt haben, wollen wir in dieser Saison Freie Radikale ins Spiel und auf die Bühne bringen. Freie Radikale – das sind in der Chemie hochaktive sauerstoffhaltige Moleküle, denen ein Elektron fehlt. Um wieder vollstĂ€ndig zu werden, entreißen sie dem nĂ€chstbesten intakten Molekül ein Elektron, das dadurch […]

Pressestimmen zu „Dieses Grab ist mir zu klein“

„Die Konsequenzen hat niemand geahnt
Los ging es mit einem Knall, Gavrilo und sein Freund Nedeljko sind in Sarajevo auf der Flucht vor der Gendarmerie. Im ersten Block wird die Clique rund um den 19-jĂ€hrigen Gavrilo vorgestellt, zu der neben Nedeljko auch Danilo und seine kleine Schwester Ljubica, die erst 15 Jahre ist, gehören. AuffĂ€llig: Die […]

Pressestimmen zu „Im Ausnahmezustand“

„Großer Abend in Moerser Schlosstheater-Kapelle: der „Ausnahmezustand“ von Falk Richter. Wer ein Ausnahme-StĂŒck Theater sehen will, sollte sich dieses intensive Sahneteilchen von Kammerspiel in der Gast-Regie von Catherine Umbdenstock nicht entgehen lassen.“
Karen Kliem in der WAZ, 8.11.2014
 
„Mit dem TheaterstĂŒck „Im Ausnahmezustand“ von Falk Richter legt die Regisseurin Catherine Umbdenstock ein nervenaufreibendes psychologisches Kammerspiel vor. Maresa […]

Stimmen zu „The only thing…“

„Wir fanden es toll, weil die Inszenierung kurzweilig und von gesangstarken SchauspielerInnen geprĂ€gt war. Es war gleichzeitig unterhaltsam und hat zum Nachdenken angeregt. Spiel, KostĂŒm, BĂŒhne und Musik sorgen in der Kombination fĂŒr einen sehenswerten Abend.“ Christina Hevicke
„Ich hab das StĂŒck sehr genossen. Die Livemusik und die teilweise absurden und lustigen Inszenierungsideen haben das eigentlich […]

Pressestimmen zu „Nathan der Weise“

„Großer Applaus fĂŒr eine anspruchsvolle Lessing-Inszenierung und ein starkes Schauspiel-Ensemble. (…) Willkommen in einer neuen Versuchsanordnung des Schlosstheaters. Intendant Ulrich Greb inszeniert „Nathan der Weise“ und setzt theatral im Schloss einen Lern- und Denkprozess in Gang, zu dem Lessing als Vertreter von AufklĂ€rung und Humanismus vor mehr als 200 Jahren mit seinem dramatischen Gedicht den […]

Pressestimmen zu „Othello“

„Ulrich Greb nimmt sich Zeit, um Shakespeares Tragödie um Liebe, Eifersucht und Gewalt aufzurollen. Und er nimmt sich Zeit, um in seiner Inszenierung das selbst auferlegte Spielzeitthema „All inclusive“ aus dem Klassiker fein sĂ€uberlich herauszusezieren: die Inklusion, wobei er den „ersten Moerser Othello“ mehr als ein Beispiel fĂŒr die misslungene Integration interpretiert. (…) Regisseur Ulrich Greb […]

Pressestimmen zu „Dunkel lockende Welt“

Dietmar Zimmermann, theater:pur am 17.5.13
Ein Kessel Zehen oder Der Mensch verschwind’t im HolozĂ€n
„Ce sont toujours les autres qui meurent.“ Der Satz, den sich der Surrealist und Dadaist Marcel Duchamp auf seinen Grabstein meißeln ließ, prangte bei der zum Berliner Theatertreffen 2006 eingeladenen UrauffĂŒhrungs-Inszenierung von Dunkel lockende Weltquer ĂŒber der gesamten Breite der BĂŒhne. So dadaistisch ist […]

Pressestimmen zu „Futur II“

„Im Schlosstheater trifft sich eine illustre Expertenrunde, um das Thema Klimawandel zu diskutieren. Experten aus Wirtschaft und Wirtschaft, UmweltschĂŒtzern und Aktivisten tragen Zitate vor, die der Regisseur in aufwendiger Recherche zusammengetragen hat – Aussagen von Meteorologen, Naturwissenschaftlern, aber auch UmweltschĂŒtzern. Der Regisseur muss nicht ĂŒberzeichnen, so unglaublich sind manche der Thesen. Grebs Inszenierung geht weit […]

Pressestimmen zu „Klassen Feind“

„Die Kulisse ist perfekt: In der Mitte des alten Klassenzimmers in der ehemaligen Repelener Dorfschule stehen sechs Schultische. Angel (Noel Telizin), Pickel (Moritz MĂŒller), Koloss (Marcel Wald), Vollmond (Sevin Begovic), Fetzer (Cemre Alan) und Kebab (Leon Fried) werfen mit Bananenschalen und PapierkĂŒgelchen und warten auf einen Lehrer, der nicht kommt. Keiner will die 10a mehr unterrichten, […]

Pressestimmen zu „Kein Licht. / Prometheus“

In seinem Bericht vom NRW-Theatertreffen 2013 in Bielefeld in der Sendung „Mosaik“ des WDR 3 hat der Theaterkritiker Stefan Keim das Schlosstheater Moers, anhand von „Kein Licht. / Prometheus“ mit folgenden Worten gewĂŒrdigt:
„Aber es gibt immer wieder diese kleinen HĂ€user, – das Schlosstheater Moers ist einfach das beste Beispiel, – die mit ganz wenigen Mitteln […]

Pressestimmen zu „Das MĂ€dchen, das die Streichhölzer zu sehr liebte“

„Marieke Kregel spielt auf der stimmlichen Klaviatur. Sie schreit, faucht, gackert, meckert und flucht. Sie ist die „edle Wilde“, eine Art Kasper Hauser mit roten Haaren, der sich durch eine modrige und schimmelnde Bibliothek gelesen und so eine eigene, geradezu befremdende Sprache entwickelt hat, anziehend und abstoßend zugleich. Die zierliche Schauspielerin spielt „Das MĂ€dchen, das […]

Pressestimmen zu „Ein Volksfeind“

Der Arzt Thomas Stockmann deckt in einer aufstrebenden Kleinstadt einen Umweltskandal auf. BĂŒrgermeister, Zeitungschef, Firmen- und Hausbesitzer wollen den lieber verschweigen und verharmlosen, um den Wohlstand der Kommune nicht zu gefĂ€hrden. Dabei hilft ihnen die Mobilisierung der „kompakten Mehrheit“. Die buht den Doktor als „Volksfeind“ aus. Ulrich Greb, Intendant des Schlosstheaters, aktualisiert Ibsens 130 Jahre […]

Pressestimmen zu „Wer hat Angst vor Virginia Woolf?“

Mit Albee hat man alles, wonach sich das vom „postdramatischen Theater“ ermattete Publikum sehnt: Psychologie! Charaktere! Beziehungsterroristen! Menschen aus Hass und Blut. Ein Streitlustspiel! Frank Wickermanns George ist ein mĂŒde gewordenes, zĂ€hnefletschendes AufbĂ€umen, Marieke Kregel legt die Rachefrust-Göttin Martha als Befriedigungsmangel auf zwei Beinen an, der sich in Niedertracht hĂŒllt. Aber wichtiger noch ist das Timing, […]

Pressestimmen zu „Todesstation“

Die AuffĂŒhrung bleibt nah an Sontags Roman, spiegelt das Kafkaeske und Surreale, das Diskursive und das Direkte, auch die kurzen, ironischen Genrezitate. Wie immer in Moers tragen herausragende Schauspieler den Abend. Frank Wickermann zeigt Diddy als eher mittelmĂ€ĂŸigen Jedermann, ein verzweifelter Held wider Willen. WĂ€hrend Marieke Kregel als blinde Hester oft beherrscht bleibt, es aber […]

Pressestimmen zu „Elefant im Raum“

Wachendorff stellt nicht Krankheiten aus, es geht ihr um das Entskandalisieren, um eine NormalitĂ€t. Ausgestellt wird mittels der Schauspieler allerdings der Umgang anderer mit der Krankheit. Der der Eltern, Ärzte, Medien. Und nicht zuletzt auch der des Theaters und der Schauspieler selbst. Anstelle sie ohne weitere UmstĂ€nde als emotionalen Rohstoff auszubeuten, reflektiert das Theater sich in […]

Pressestimmen zu „Die SeiltĂ€nzerin“

Ja geht das denn, ausgerechnet zu Weihnachten ein Kinder- und FamilienstĂŒck, das sich mit dem Tod beschĂ€ftigt? Unbedingt, wenn es so ĂŒber die BĂŒhne geht, wie bei dem STM-StĂŒck „Die SeiltĂ€nzerin“.“Das war aber sehr schön“, seufzt ein sehr kleines MĂ€dchen am Ende einer sehr gelungenen Premiere und scheint ganz und gar nicht traurig. Denn so […]

Pressestimmen zu „HIN&WEG“

„Hin & Weg – die Kunst des Abgangs“ hat Schlosstheater-Chef Ulrich Greb seine „musikalische GrenzĂŒberschreitung“ genannt, und das ist eine fein komponierte Song-Revue in einer Flughafenkulisse. Als Autor und Regisseur hat Greb ein buntes Szenen-Konfetti zurechtgeschnitten. Hier prallen Business-Terroristen und Putzfrauen, gescheiterte PopsĂ€ngerinnen und prĂŒgelfreudige Urlauber, zurĂŒckgebliebene LiebeshĂ€lften, Herzleid- und KrebsverdachtsfĂ€lle aufeinander.Die extrafeine Songauswahl reicht […]

Pressestimmen zu “Der Zauberberg“

Rabea Kiel kommt in ihrer stark reduzierten Inszenierung mit fĂŒnf Akteuren aus, die alle bis auf Patrick Dollas als Castorp mehrere Rollen spielen, was manchmal dem Reiz der Verwirrung, manchmal aber auch dem Sanatoriums-Chaos dient. Wie immer geht es um alles. Um Rest-Zeit, unerfĂŒllte Liebe, den drohenden Tod und natĂŒrlich um die Suche nach der […]

Pressestimmen zu
„Der Knacks“

Ungeheuer intensiv vermitteln uns die beiden Protagonisten die Nöte ihrer Figuren – in den Close-Ups auf der Leinwand, aber vor allem, wenn sie uns in dem kleinen, nur ca. 40 Zuschauer fassenden Kirchenraum auf die Pelle rĂŒcken. Patrick Dollas und Katja Stockhausen, die in Fabian Lettows Regie weit ĂŒber sich hinauswachsen, vermeiden jeglichen Anflug von […]

Pressestimmen zu
„Der Geizige“

Die Probenparodie, mit der Philipp Preuss seine Inszenierung beginnt und die den Rahmen des ganzen Abends bildet, könnte in lausigste Provinz-Comedy abgleiten. Sie tut es nicht, und das ist beachtlich. Da sitzen vier „Schauspieler“ an kargen Probenraumtischen neben der Jumbo-Kaffeekanne und hören sich mĂŒde gelangweilt, irritiert skeptisch oder arschkriecherisch fasziniert an, was ihr Chef da […]

Pressestimmen zu
„Der Kirschgarten“

Verlust und VerlustĂ€ngste offenbaren sich in diesem von nur fĂŒnf Schauspielern, die munter zwischen den Rollen hin und herspringen, prĂ€sentierten „Gedicht“ mit nihilistischer Poesie und Komik im Nichtstun, in AntriebsschwĂ€che und Streitsucht, in Aufwallungen von plötzlichem traurig-komischem Aktivismus.Und Lopachin, der widerwillige Kapitalist, philosophiert: „Wir spielen uns voreinander auf, und wĂ€hrenddessen vergeht das Leben.“ Das könnte […]