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Theater

Die GrĂĽndung des Schlosstheaters Moers 1975 ist eng mit dem ersten Intendanten Holk Freytag verbunden. Gemeinsam mit seinem Ensemble erregte er in den 70ern und 80ern mit seinem gesellschaftskritischen und experimentellen Theater ĂĽberregional Aufsehen. Auch die folgenden Intendanten setzten die programmatische Linie fort und machten das Schlosstheater Moers zu einer festen Adresse in der deutschen Theaterlandschaft.

Mit dem Versprechen „Das Theater geht in die Stadt und holt die Stadt ins Theater“ startete Ulrich Greb seine Intendanz im Spätsommer 2003. Dieses Motto wurde durch die Erschließung neuer Spielstätten, z.B. eines Fitness-Centers, der Tennishalle am Solimare, dem Ratssaal im Neuen Rathaus und durch vielseitige Angebote zum Dialog in und um das Schlosstheater Moers lebendig.

Mit der Kampagne „Erinnern-Vergessen: Kunststücke Demenz“ wurde 2005 dieses Konzept durch die Verbindung sozialer und künstlerischer Initiativen weiterentwickelt und national gewürdigt, u.a. mit der Nominierung der Regisseurin Barbara Wachendorff für den deutschen Theaterpreis Faust 2006 und dem innovativen Veranstalterpreis der NRW-Ticket GmbH.

Das Spiel mit der schmalen Grenze zwischen Fiktion und Wirklichkeit bleibt auch in Zukunft für das Schlosstheater Moers eine ästhetische und inhaltliche Herausforderung.

Auszeichnungen und Preise seit 2003

• Ensemblepreis des 33. NRW- Theatertreffens Detmold fĂĽr „Richard III“ von William Shakespeare ( Regie: Ulrich Greb), 2017
• Jugend-Kulturpreis der Sparkassen-Kulturstiftung Rheinland für das Junge STM, 2016
• Schauspielerpreise an Patrick Dollas und Pola Jane O’Mara für „Alice im Wunderland“ (Regie: Susanne Zaun)
beim 32. Westwind-Festival fĂĽr Kinder- und Jugendtheater in NRW, 2016
• Inszenierungspreis für „Klassen Feind“ von Nigel Williams beim deutsch-polnischen Theaterfestival
„Theatrale Ellipse der Kreativität“ (Junge STM, Regie: Holger Runge, Mai 2014)
• Förderpreis „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ für den Moerser Jugendkongress zur Überwindung von Rechtsextremismus
und die anderen Aktivitäten des Arbeitskreises „Demokratie stärken in Moers“ (2012)
• Preis der Jugendjury und Publikumspreis des 30. NRW Theatertreffen, Oberhausen,
fĂĽr „Der Geizige“ von Moliere (Regie: Philipp Preuss,), 2011
• Faktor Kunst Preis der Montag Stiftung Kunst und Gesellschaft für die Projektreihe
„überGehen – Lebensgrenzen, Todesbilder, Abschiedskultur“, 2011
• Förderpreis des Landes NRW für junge Künslerinnen und Künstler an Katja Stockhausen, 2010
• Schauspielerpreis an Katja Stockhausen beim 29. NRW Theatertreffen fĂĽr Perikızı – Ein Traumspiel von Sevgi Ă–zdamar
(Regie: Ulrich Greb), DĂĽsseldorf, 2010
• Robert-Jungk-Preis 2007 in der Kategorie “Kultur und Bildung im Alter” („Kunststücke Demenz“), 2007
• Kulturpreis nrw ticket für innovative Veranstaltungskonzepte („Kunststücke Demenz“), 2006
• Nominierung Deutscher Theaterpreis für die Inszenierung „Ich muss gucken, ob ich da bin“
von Barbara Wachendorff („Kunststücke Demenz“)
, 2006
• Einladung zum 25. NRW Theatertreffen, Münster, mit Zitrone Schlüssel Ball von Ulrich Greb („Kunststücke Demenz“), 2006
• Einladung zum 24. NRW Theatertreffen, Dortmund, mit Hamlet von William Shakespeare (Regie: Ulrich Greb), 2005
• Ensemblepreis der Jury des 23. NRW Theatertreffens, Krefeld, für Der Drang von Franz Xaver Kroetz (Regie: Ulrich Greb), 2004