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Birgit Angele, in Marbach am Neckar geboren, absolvierte nach dem Abitur ihr Bühnenbildstudium bei Jürgen Rose. Nach einer Assistenz bei Wolf Münzer am Schauspiel Stuttgart begann sie 1985 am Frankfurter Theater am Turm mit eigenen Arbeiten. Es folgten Stücke in Tübingen, Esslingen und Heilbronn, in Ulm die Ur-aufführung „Radio Sehnsucht“, „Die Liebe zu den drei Orangen“ und „Lulu“, am Münchner Volkstheater „Die Zähmung der Widerspenstigen“ und „Figaro lässt sich scheiden“, in Basel „Manon Lescaut“, am Schauspielhaus Zürich „Unter anderen“, am Theater Bremen „Stella“ und in Innsbruck „Eine Nacht in Venedig“ und „Der Oger“ von Veza Canetti. In der Bundeskunsthalle Bonn stattete sie „Rapunzel“ von Lou Harrison und „Lohengrin“ von Salvatore Sciarrino aus. Für die Staatsoper Stuttgart entwarf sie Bühnenbild und Kostüme für „Tatort Musik“, „Seid still“, „What where“, „Häuptling Abendwind“ und „Bremer Freiheit“ sowie zuletzt für „Die Welt auf dem Mond“. An der Volksoper Wien stattete Birgit Angele „Norma“, bei den Schwetzinger Festspielen „Cosi fan tutte“, Sciarrinos „Tödliche Blume“, „Il buon marito“ von Georg Benda und „Lettera Amorosa“ (Madrigaloper von Gesualdo und Monteverdi) aus. Am Nationaltheater Mannheim erarbeitete erarbeitete sie mit Matthias Schönfeld die großen Mozartopern „Don Giovanni“ und Titus“. An der Oper Bonn erarbeitete sie mit ihm zusammen „Der fliegende Holländer“, und am Freiburger Theater „Turandot“. An den Wuppertaler Bühnen stattete sie Sciarrinos „Tödliche Blume“ nicht nur aus, sondern zeichnete auch für die Regie verant-wortlich. Dort erarbeitete sie auch die Inszenierung eines Doppelabends von Salvatore Sciarrinos „Infinito Nero“ und Monterverdis „Il combattimento di Tancredi e Clorinda“ sowie als Koproduktion mit dem Theater Heilbronn die Mozartoper „Zaide“. Seit 2003 erarbeitet sie 3-4 Produktionen pro Spielzeit am Schloßtheater Moers in der Regie des Intendanten Ulrich Greb.